In Sachen
Weinbau gilt Chile zwischenzeitlich als das „Bordeaux Südamerikas“. Dies liegt
daran, dass das Land über optimale klimatische Bedingungen verfügt, die Kosten
für Arbeitskräfte niedrig sind und ausserdem viele Fachkräfte und Investoren
angelockt werden. Einige bekannte Weingüter aus Bordeaux oder dem Burgund haben
zwischenzeitlich sogar Tochtergesellschaften in Chile gegründet und ihr über
Jahre erworbenes Know-how mitgebracht.
Zu den am
häufigsten angebauten Weissweinsorten zählen Chardonnay und Sauvignon Blanc,
bei den Rotweinen machen die Sorten Merlot und Cabernet Sauvignon den grössten
Teil aus. Die für den Export bestimmten Weine sind meist reinsortig oder
hochwertige Cuvées, die durch ihren meist trockenen Geschmack charakterisiert
sind.
Die Trauben
für den Wein aus Chile werden normalerweise ab Mitte Februar geerntet. Die
Winzer beginnen mit der Ernte der Sorten Chardonnay und Pinot und schliessen im
April mit dem Cabernet Sauvignon ab. Insbesondere die weissen Trauben müssen
früh gelesen werden um zu verhindern, dass zu viel Zucker gebildet wird.
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